„Die Rosenheim-Cops“: Sarah Thonig vorgestellt – sie übernimmt für Marisa Burger

Bereits seit 2014 ist Schauspielerin Sarah Thonig in ihrer Rolle als Empfangsdame Christin Lange Teil der Kult-Krimiserie „Die Rosenheim-Cops“. Nach über einem Jahrzehnt übernimmt sie nun ab der 26. Staffel eine neue, zentrale Aufgabe. Als Nachfolgerin der langjährigen Sekretärin Miriam Stockl, gespielt von Marisa Burger, rückt sie fest in das Vorzimmer der Chefetage auf und tritt dort das Erbe ihrer Vorgängerin an. Marisa Burger hat sich ihrerseits nach 25 Jahren ganz bewusst und aus freien Stücken dafür entschieden, die Serie zu verlassen, um sich künftig anderen Projekten zu widmen. Ihre Serienfigur Miriam Stockl erhält Medienberichten zufolge ein attraktives Jobangebot im Ausland und kehrt ihrer bisherigen Arbeitsstelle deshalb den Rücken. Marisa Burger bestätigte selbst, dass ihre Figur „Die Rosenheim-Cops“ lebendig verlassen werde und schloss damit einen möglichen Serientod aus.
Mit ihrem Abschied steigt Christin Lange also beruflich auf und übernimmt den Schreibtisch von Frau Stockl. Doch wer ist eigentlich Schauspielerin Sarah Thonig und wie verlief ihr bisheriger Karriereweg? Wie kam sie zu ihrer Rolle bei „Die Rosenheim-Cops“? Hier im Porträt stellen wir sie näher vor.
Vor „Die Rosenheim-Cops“: So kam Sarah Thonig zur Schauspielerei
Hier einmal vorab die wichtigsten Fakten zu Sarah Thonig in einem Steckbrief zusammengefasst:
Sarah Thonig wurde im Februar 1992 in München geboren und begann ihre schauspielerische Tätigkeit am Residenztheater ihrer Heimatstadt. Zwischen 2011 und 2014 war sie dort festes Mitglied im Jugendensemble, genannt „Junges Resi“. Vor ihrem Engagement bei „Die Rosenheim-Cops“ wirkte sie bereits in verschiedenen Film- und Fernsehproduktionen mit, darunter in „Heiraten macht mich nervös“ (2005), „Richter Alexander Hold“ (2012), „Dahoam is Dahoam“ (2014) und „Hotel 13“ (2014). Seit 2014 steht sie inzwischen schon als Christin Lange für „Die Rosenheim-Cops“ vor der Kamera, hat sich aber parallel dazu noch ein weiteres Standbein aufgebaut:
Neben ihrem festen Engagement bei der Krimiserie studierte sie Kommunikationswissenschaften und Medienforschung an der Ludwig-Maximilians-Universität München und absolvierte im Jahr 2020 ihren Bachelor of Arts. Zudem kann die gebürtige Münchnerin eine Autorenausbildung an der Masterschool Drehbuch vorweisen. Bereits 2019 begann sie, als freie Producerin zu arbeiten, und seit Ende 2022 ist sie als Creative Producerin fester Bestandteil des Produktionsteams von Amalia Film. In dieser Position nutzt die 34-Jährige ihr abgeschlossenes medienwissenschaftliches Studium an der LMU, ihr Branchen-Netzwerk sowie ihr gelerntes Handwerk als Autorin, um Film- und Serienstoffe redaktionell und dramaturgisch zu gestalten und aktiv mitzuentwickeln.
Nicht nur „Die Rosenheim-Cops“: Sarah Thonig wirkte auch in anderen Krimiserien mit
Von 2021 bis 2025 verkörperte Sarah Thonig eine der Hauptrollen in der bayerischen ARD-Krimiserie „Watzmann ermittelt“. Dort spielte sie die engagierte Polizeiobermeisterin Caro Reiser, verließ die Vorabendserie aber bereits im Sommer 2023 auf eigenen Wunsch hin. Im Fernsehen war sie in ihrer Rolle als Caro Reiser durch die verzögerte Ausstrahlung aber noch bis zum Frühjahr 2025 zu sehen. Außerdem drehte sie als Schauspielerin für „SOKO München“ (2017), „Morden im Norden (2018), „München Mord“ (2022) und „SOKO Stuttgart“ (2024). Abseits der Kamera führt Sarah Thonig ein sehr privates Leben, über das sie kaum etwas preisgibt – so nutzt sie soziale Netzwerke wie Instagram in erster Linie dafür, um Einblicke in ihren Beruf als Schauspielerin und Creative Producerin zu geben.
Um den bei „Die Rosenheim-Cops“ in Zukunft den Kultstatus ihrer Vorgängerin Marisa Burger aka Miriam Stockl zu respektieren, wird Sarah Thonig nach der Beförderung ihrer Serienfigur bewusst nicht den legendären Satz „Es gabat a Leich!“ übernehmen. Stattdessen soll für Christin Lange in ihrer neuen beruflichen Rolle ein komplett neuer Stil samt umgestaltetem Büro etabliert werden, wie TV Today berichtet. Das berühmte „Es gabat a Leich!“ bleibt also trotz ihres Abschieds alleine der Sekretärin Frau Stockl vorbehalten.





