So gelang Rosenheim-Cops-Star Karin Thaler der endgültige Schlussstrich: „Das war so extrem“

Karin Thaler zu Gast in der NDR Talk Show

Karin Thaler spricht mit ihrer langjährigen „Rosenheim-Cops“-Kollegin Marisa Burger ungewöhnlich offen über frühere Gewohnheiten. Erst als in ihrem Privatleben Ruhe einkehrte, gelang ihr der endgültige Abschied vom Rauchen.

Rosenheim – Seit der ersten Staffel standen Karin Thaler und Marisa Burger gemeinsam für die „Rosenheim-Cops“ vor der Kamera. Auch nach Burgers Abschied aus der ZDF-Serie sind die beiden Schauspielerinnen eng verbunden. In Burgers Podcast „Abendkasse“ sprechen sie nun offen über eine schwierige Phase in Thalers Leben – und darüber, wie sie nach mehreren Versuchen endgültig mit dem Rauchen aufgehört hat.

„Rosenheim-Cops“-Star rauchte „wie ein Schlot“

Thaler schildert, dass sie früher vor Feiern am Set bereits Alkohol getrunken habe. Sie betont dabei ausdrücklich, nie alkoholabhängig gewesen zu sein. Vielmehr habe sie versucht, private Probleme rund um die Spielsucht ihrer Mutter zeitweise „wegzufeiern“. Gleichzeitig habe sie „wie ein Schlot“ geraucht.

Marisa Burger erinnert sich ebenfalls deutlich an diese Zeit. Ihre Kollegin habe vieles „extrem“ gemacht. Besonders der Zigarettenkonsum sei ihr im Gedächtnis geblieben: „Du hättest die fressen können, die Zigaretten“, sagt die frühere Miriam-Stockl-Darstellerin im Gespräch. Umso bemerkenswerter sei gewesen, dass Thaler später von einem Tag auf den anderen aufhörte.

Ein letzter Rückfall mit Zigaretten und Bier

Ganz geradlinig verlief der Abschied vom Rauchen allerdings nicht. Rund ein Jahr nach einem ihrer ersten Aufhörversuche kaufte sich Thaler bei einem Fest noch einmal eine Schachtel Zigaretten. Dazu habe sie bewusst drei Bier getrunken. Anschließend sei ihr so schlecht gewesen, dass es bei diesem einmaligen Rückfall blieb.Den endgültigen Schlussstrich zog der „Rosenheim-Cops“-Star im Jahr 2017. Frühere Anläufe seien gescheitert, weil sie damals noch zu stark in den familiären Problemen gefangen gewesen sei.

Erst innere Ruhe machte den Schlussstrich möglich

Die Spielsucht ihrer Mutter belastete Thaler und ihre Familie über längere Zeit. Als die Situation innerhalb der Familie vollständig bekannt geworden sei und ihre Mutter später erkrankte, habe sich die Lage verändert. Erst danach habe sie innerlich die nötige Ruhe gefunden, um das Rauchen dauerhaft aufzugeben.

„Jetzt ist in der Seele erst mal Ruhe und aufgeräumt“, beschreibt die 61-Jährige ihren damaligen Zustand. Zuvor wäre der konsequente Verzicht ihrer Einschätzung nach nicht möglich gewesen. Inzwischen hat Thaler seit fast zehn Jahren keine Zigarette mehr angerührt.

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